In jedem Semester inszeniert das TheoTheater in Kooperation mit der ESG und der Theologischen Fakultät ein Theaterstück. In zwei Aufführungen gegen Ende des Semesters kommen die monatelangen Proben dann zu einem feierlichen Höhepunkt.

Das TheoTheater versteht sich als eine offene Gruppe Studierender und Auszubildender aus verschiedenen Fachrichtungen, die mit viel Kreativität und Spaß das Theaterspielen auf die Bühne bringen.

In den Semesterferien haben wir zwei junge Männer aus Syrien bei uns aufgenommen und ihnen Kirchenasyl gewährt, um sie vor der Rückführung in das erste europäische Land, in dem sie registriert worden sind, zu bewahren. Sie sind jetzt im nationalen Verfahren. Während ihres Aufenthaltes als unsere Gäste waren sie in das Leben der Studierenden eingebunden, täglich kamen Studenntinnen und Studenten, um ihnen Lebensmittel zu bringen, mit ihnen zu kochen und Ihnen vor allem auch die deutsche Sprache und etwas von unserer Kultur beizubringen. Daraus sind Freundschaften entstanden, die, wie wir hoffen, auch bestehen bleiben bzw. sich noch vertiefen, wenn die beiden derzeitigen Asylanten bei uns leben, studieren oder einen Beruf erlernen können.

Nach einem Themenabend über die Situation von Flüchtlingen in Bezug auf ihre rechtliche Situation und das Leben in Erstaufnahmeeinrichtungen haben wir unsere 'Obstaktion' gestartet. In regelmäßigen Abständen fahren Studierende aus der ESG mit Obst, das wir vom Biomarkt holen und auch von dort mit einem Teil des Obstes als Spende des Marktes unterstützt werden, nach Eisenberg. Im 'Café international' in der Nähe des Heimes treffen sich Flüchtlinge nachmittags. Dort kommen wir mit ihnen ins Gespräch. Oft ist auch ein arabisch sprechender Student aus unserer ESG dabei, was die Kommunikation erleichtert.

Obstaktion in Eisenberg